Kegelabend

Wie jedes Jahr trafen wir uns in den Herbstferien zum traditionellen Kegelabend im Restaurant Landhaus. Leider waren dieses Jahr nur acht Turnerinnen und Turner anwesend. Den Vorteil dabei haben die Anwesenden beim Gabenkegeln erkannt: jede und jeder konnte mindestens einen Preis mit nach Hause nehmen. Nachdem wir uns bei der Startliste eingetragen und das Startgeld bei Beni bezahlt hatten, wurde der Gabentisch (welcher demjenigen vom Eidgenössischen Schwingfest in Frauenfeld nur in wenigem nachstand) inspiziert. Nebst dem traditionellen Fässli Bier und dem halben Meter Schnaps stand Böses Spezialpreis Top oder Flop im Mittelpunkt. Auch der Vacherin Mont d Or - Käse sorgte für Gesprächsstoff (muess dä so stinke???). Beim anschliessenden Gabenkegeln hatten einige von uns acht Mühe, sich für den Final der zehn Besten zu qualifizieren. Andrea Schlegel gewann als Letzte in der Vorrunde (hat sie uns getäuscht?) am Ende souverän das Gabenkegeln.

Beim Salamikegeln hiess das Motto wie jedes Jahr: Alle wollen Salami, aber keiner will gewinnen! Nach hartem Kampf gewann Trix den Salami und schnitt ihn sogleich auf, wie es für die Siegerin nach dem ungeschriebenen Gesetz üblich ist. Mit den letzten Brotresten und ein paar vertrockneten Gipfeli vom Restaurant wurde der Salami restlos vertilgt.

Der Kampf um den Pokal war schon im vollen Gange als Beni auf die Idee kam, dass der Pokal-Gewinner gleichzeitig der Bericht-Schreiber über diesen Abend sein soll. Dieser Vorschlag wurde mit 7:1 gutgeheissen. Durch dieses Resultat änderten einige sofort ihre Taktik. Mit seinem letzten Wurf hätte Fero alles klar machen können. Trotz Massage und moralischer Unterstützung durch Trix ging der Schuss im wahrsten Sinn des Wortes nach hinten los. Nachdem alle den Schreck überwunden hatten und sich einige Gedanken machten, das nächste Jahr mit Helm anzutreten, konnte sich der Berichtschreiber nach dem Stechen gegen Fero durchsetzen.

Trotz geringer Beteiligung hatten wir wie jedes Jahr den Plausch und hoffen auf grösseren Teilnehmeraufmarsch im nächsten Jahr.

Roger Utzinger